Andy Ammer  Regie

Hilary Mantel: "Spiegel und Licht" Kameramann Thomas Morgott

Es ist eine Geschichte von Macht, Politik und menschlichen Abgründen. Sie spielt zur Zeit Heinrichs des Achten in England, im Zentrum: Dessen Minister Thomas Cromwell. Eine vielfach preisgekrönte Trilogie über Intrigen und Glaubenskriege.

Der Kameramann Thomas Morgott mit seinem Kamerateam aus München Regensburg durfte mit Hilary Mantel Drehen. Die Drohne war wie immer mit dabei in England

Es ist fast 500 Jahre her und wirkt doch wie ein Blick in unsere Gegenwart. Mit "Spiegel und Licht" vollendet die britische Autorin Hilary Mantel ihre großartige und vielfach preisgekrönte Trilogie über England zur Zeit Heinrichs des Achten. Dessen Minister Thomas Cromwell (1485-1540) steht im Zentrum der Romane, in seiner Geschichte spiegeln sich alle Intrigen, Machtkämpfe und Glaubenskriege der Tudor-Zeit. Der Streit zwischen König und Adel, Heinrichs Heiratspolitik, die Trennung Englands von der Römischen Kirche, das empfindliche und schnell zerstörte Gleichgewicht der Kräfte – all das schildert Hilary Mantel anhand der Figur des "Lordsiegelbewahrers" Cromwell, der am Ende selbst in Ungnade fällt. Eine Geschichte von Macht, Politik und menschlichen Abgründen – so lebendig und präsent, wie man es in historischen Romanen noch nicht gelesen hat. Hilary Mantel hat nicht nur ein Geschichtsepos geschrieben, sie hat ein ganzes Genre erneuert.

 

Hilary Mantel: "Spiegel und Licht". DuMont Verlag.